Wofacutan Flowers
Wofacutan Stage
Die medizinische Waschlotion von Wofacutan
Wofacutan besitzt ein hervorragendes Reinigungs- vermögen, ohne die Haut anzugreifen. Die Haut fühlt sich nach dem Waschen mit Wofacutan besonders glatt an, das Haar wird geschmeidig und erhält einen seidigen Glanz.  

Wofacutan – wie alles begann

Seifenfrei, pH-hautneutral, pH 5,5 - das sind heute allgemein bekannte Merkmale hautschonender Präparate. 1953 war das anders. Damals erhielt die wiss.-pharmazeutische Abteilung der Farbenfabrik Wolfen vom DDR-Gesundheitsministerium einen Entwicklungsauftrag: Es sollte ein neues medizinisches Waschpräparat für hautkranke Patienten geschaffen werden, denen der Arzt sonst das Waschen mit Seife verbieten musste.

Die Farbenfabrik Wolfen war nicht nur Hersteller von Farbstoffen, sondern auch wichtiger Pharmaproduzent. Querverbindungen zwischen Farbstoff- und Pharmasparte führten schon mehrfach zu neuen Arzneimitteln. Auch in diesem Fall. Ein wichtiger Denkanstoß kam aus der Wollforschung. Professor Elöd vom Wollforschungsinstitut der RWTH Aachen hatte Ende der 40er Jahre beobachtet, dass Wollfasern bei pH-Werten um 5 viel widerstandsfähiger sind, als im seifenalkalischen Bereich. Hier liegen die Proteinbestandteile im "isoionischen Zustand" vor. Da die Kollagenfasern des menschlichen Hautgewebes mit Wollfasern chemisch verwandt sind, ließ sich auch vorgeschädigte Haut in diesem pH-Bereich am schonendsten reinigen.

Ein Problem: Seife wäscht bei diesem pH nicht mehr. Das lässt sich leicht demonstrieren, wenn man eine Seifenlösung mit Essig ansäuert. 1953 kannte man bereits synthetische Waschrohstoffe, die dem molekularen Bauprinzip der normalen Seife entsprechen, aber auch im neutralen oder schwach sauren pH-Bereich funktionieren. Diese "Neutralseifen" oder "Syndets" wurden damals fast nur für gewerbliche oder industrielle Zwecke verwendet. Gegenüber der Haut wirkten sie oft zu stark entfettend. Den Kollegen aus der Farbstoffsparte verdankten die Pharmazeuten weitere hilfreiche Tips. So kam es, dass in Wolfen wohl erstmals Substanzen in medizinischen Waschpräparaten getestet wurden, die man zuvor nur in Textilfärbereien kannte - die "Türkischrotöle".

Diese Verbindungen entstehen durch Behandlung von natürlichem Rizinusöl mit Schwefelsäure (Sulfatierung). Das Öl wird so wasserlöslich und waschaktiv. Es reinigt die Haut extrem milde und entfettet nicht. Damit gelang ein sehr interessanter Effekt, den man als "gebremste Waschwirkung" bezeichnen kann. Er vermeidet Entfettung und Austrocknung der Haut von vornherein und macht sog. "Rückfetter" überflüssig. Da waschaktive Stoffe nicht zwischen verschiedenen Fettsubstanzen wie Hautfett, Fettverschmutzung und "Rückfetter" unterscheiden können, lässt sich einmal entzogenes Hautfett während des Waschvorganges kaum ersetzen.

Kosmetikhersteller hätten vielleicht Anstoß am arteigenen Geruch der modifizierten Rizinusöle genommen. Auch sind Lotionen, die diese wertvollen Stoffe enthalten, selbst bei überdurchschnittlich hohen Substanzgehalten auffallend dünnflüssig. Es ging hier aber nicht um Kosmetik für gesunde Haut, sondern um ein medizinisches Waschpräparat für Hautleidende.

Bereits ab 1954 konnte dem Wofacutan in diversen Gutachten nachgewiesen werden, dass es sich hierbei um ein reizloses Körperwaschmittel handelt, welches zur Reinigung und Pflege der gesunden und kranken Haut auf Grund seiner guten Verträglichkeit und Wirkung bestens geeignet ist.

Wofacutan® hat sich in mehr als sechs Jahrzehnten millionenfach bewährt. Wofacutan wurde in der ehemaligen DDR auch zur Nr. 1 in der Säuglingspflege. Meist bekam die junge Mutti schon aus der Geburtsklinik eine Packung Wofacutan® nach Hause mit, so dass die Mehrzahl der seit Ende der fünfziger Jahre in Ostdeutschland geborenen Kinder von Anfang an Kontakt mit diesem Präparat hatte. Für ungezählte Menschen mit strapazierter, empfindlicher oder kranker Haut wurde Wofacutan zum Mittel der Wahl.

Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands sind die Wofacutan Produkte für Leute mit sensibler Haut gern verwendete Produkte weit über die ehemaligen Landesgrenzen hinaus. Das Interesse an Wofacutan zeugt für Produktqualität und Anwendervertrauen. Nicht nur Personen, die Wofacutan schon immer angewandt haben, bestellen in unserem Online Shop, sondern auch Kunden, die durch Erfahrungsberichte der Elterngeneration oder durch den Austausch von Erfahrungen mit Hautpflegeprodukten auf diversen Internetplattformen animiert werden, unsere Produkte zu testen.

So können wir auf einen Kundenstamm blicken, der sich über die vielen Jahre auch ohne aufwendige Werbemaßnahmen stabilisiert und zum Teil erweitert hat.

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